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2. Schweizer Social Change Forum
Vom Motiv zu Motivation.
Verhalten ändern: Die Schlüsselrolle der Motive.
Die Rolle der Motive bei Verhaltensänderungen stand im Fokus des 2. Schweizer Social Change Forums am 5. Juni 2008 in Zürich. Gemeinsam mit der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW veranstaltete K.M. Marketing AG die Tagung.
Die Referate
Der Life-Stage Segmentation Ansatz
Dominic McVey, National Social Marketing Center
Wie soziologische Cluster mit Handlungsmotiven hinterlegt werden und wie sich
diese Motive im Laufe der Lebensphasen verschieben. Ein Projekt zur Segmentierung
der Gesamtbevölkerung Grossbritanniens.
Motivationsforschung Einleitung
Jörg Honegger, Dichter Research AG, Zürich
Soxologie – was sagen Ihre Socken?
Motive aus Sicht der Wissenschaft
Dr. Veronika Job, Psychologisches Institut der Universität Zürich
Was sind implizite und explizite Motive? Wie wird das Motiv in der Wissenschaft
gemessen? Warum ist das Zusammenspiel von Motiv, Anreiz und Realisierbarkeit
für die Handlung ausschlaggebend?
Praxis 1: Batterie-Recycling
René Loner, Wirz Corporate, Zürich
Was, wenn das Motiv sehr schwach ist? Kann ein schwaches Motiv gestärkt und
dadurch die Motivation zum Handeln erhöht werden?
Praxis 2: Häusliche Gewalt
Martha Weingartner, Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich
Motive klären – Konflikte bearbeiten. Wie kann ein Problemverständnis bei den
Akteuren erzeugt, wie neue Handlungsperspektiven entwickelt werden?
Praxis 3: Standort-Promotion
Dr. Eric Scheidegger, Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO
Welche Handlungstreiber beeinflussen internationale Unternehmen bei der
Standortwahl. Warum siedeln sich Google oder Kraft Foods in der Schweiz an?
Praxis 4: Arbeitsmarkt
Christiane Lellig, K.M. Marketing AG, Winterthur
Teillohnstellen in privatwirtschaftlichen Unternehmen. Was bewegt Unternehmen
dazu leistungsbeeinträchtigte Personen einzustellen?
Praxis 5: Bewegungsförderung
Dr. Brian Martin, Bundesamt für Sport, Magglingen
Bewegungsförderung über die Arztpraxis. Was bewegt HausärztInnen und
PatientInnen? Der Weg zu einem Praxis tauglichen Ansatz.
Praxis 6: Prävention
Anne Lévy, Bundesamt für Gesundheit
Von den Motiven der Massen zur politischen Machbarkeit. Wie können breite
Bevölkerungsschichten dazu gebracht werden, Alkohol so zu trinken, dass sie
weder sich selber noch anderen schaden?
Motivforschung: Mit kreativen Methoden zu effizienten Ergebnissen
Jörg Honegger, Dichter Research AG, Zürich
Wie viel Geld braucht es, um Motive zu analysieren? Welche Methoden führen
zum Ziel? Welche Fragen müssen gestellt werden?
